Photovoltaikprojekt Huadian Yancheng: 220-kV-GIS-Schaltanlagengebäude aus acht E-House-Modulen

Photovoltaikprojekt Huadian Yancheng: 220-kV-GIS-Schaltanlagengebäude aus acht E-House-Modulen

Photovoltaikprojekt Huadian Yancheng HonggangChina und Ostasien
Huadian Yancheng
PV-Umspannwerk
GIS 220 kV
OEM für Sieyuan
Acht Module
Gebäude 22 × 11 m

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Projektüberblick

Erneuerbare und Speicher

Das Umspannwerk des Photovoltaikprojekts Huadian Yancheng Honggang erhielt ein 220-kV-GIS-Schaltanlagengebäude in Modulbauweise, das die gasisolierte Schaltanlage von Sieyuan Electric aufnimmt. ETENZ fertigte die Gebäudehülle als OEM-Partner des GIS-Herstellers: acht Module, einzeln im Werk gebaut und auf der Baustelle in Yancheng (Provinz Jiangsu) zu einem durchgehenden Gebäude von rund 22 × 11 × 4,5 m zusammengefügt. Inzwischen steht das komplette Gebäude montiert auf seinem Betonfundament. Im Innern läuft die GIS-Feldreihe ohne Unterbrechung über die Modulgrenzen hinweg; die gekapselten Rohrleiter treten durch die Längswand aus und schließen an die Freiluftdurchführungen des Umspannwerks an. Für ein Gebäude, das eine komplette 220-kV-Feldreihe aufnimmt, bedeutet die Segmentbauweise: acht konventionelle Hübe statt eines einzigen Schwerhubs für das gesamte Bauwerk.

China und Ostasien
Region
Längswand des Acht-Modul-GIS-Gebäudes: Rohrleiter zu den Freiluftdurchführungen, Stützenfundamente im Bau

Leistungsumfang

Fertigung der E-House-Module und werkseitige Schnittstellen für die GIS (OEM-Zulieferung)

ETENZ übernahm die konstruktive Detaillierung und Fertigung der acht Module. Dazu gehören die Verbindung und Abdichtung der Modulfugen, Geräteauflagen sowie Bedien- und Wartungsgänge nach der GIS-Aufstellung von Sieyuan Electric, die Wanddurchführungen für die Rohrleiter und die Öffnungen für die Kabeleinführung. Hinzu kommen Einbauöffnungen mit Wetterschutz für Wandklimageräte, bodennahe Abluftventilatoren, Wartungs- und Fluchttüren. Geliefert wurde die Gebäudehülle als OEM-Leistung an Sieyuan Electric.

Stirnseite des GIS-Gebäudes mit Satteldach, Wandklimagerät, Ablufthaube, Wartungstür, Klemmenkasten und Dachleiter

Engineering- und Integrationspunkte

Durchgehende GIS-Halle aus acht Modulen

Benachbarte Module werden an ihren Stoßflächen ausgerichtet; Verbindungslaschen greifen über die Fuge und werden mit je zwei Schrauben angezogen. Außen schließt eine Aluminium-Abdeckleiste die Fuge und dichtet sie ab, innen bildet die Innenverkleidung den Abschluss. Nach dem Fügen entsteht ein einziger Raum: Die GIS-Felder stehen in einer Reihe über die Modulgrenzen hinweg, und Sammelschienen wie Gasräume erhalten die Länge, die die Anlage verlangt.

Modulrahmen mit gemeinsamer Maßreferenz

Die Rahmen aller acht Module entstehen im Werk nach derselben Maßreferenz und durchlaufen vor dem Versand eine Maß- und Strukturprüfung. Die Montage der Gebäudehülle auf der Baustelle beschränkt sich damit auf drei Arbeitsschritte: Einheben, Fugen verschrauben, Abdeckleisten abdichten.

Wanddurchführungen für Rohrleiter und Kabel

Die GIS-Rohrleiter verlassen das Gebäude gruppenweise durch die Längswand. Jede Wanddurchführung erhält einen Außenrahmen und eine Abdeckplatte, ihre Lage folgt der Anordnung der GIS-Felder. Durchbrüche, Kabeleinführungen und Klemmenkasten-Positionen werden bereits in der Fertigungsphase in einem Zug festgelegt.

Öffnungen für Bodenabluft und Klimageräte

SF6 ist schwerer als Luft und sammelt sich bei einer Leckage am Boden. Deshalb sitzen die Abluftventilatoren tief an der Außenwand, dicht über dem Boden, während die Zuluft oben einströmt – die Luft wird von oben nach unten durch den Raum geführt. Jedes Modul hat in der Außenwand eine eigene Öffnung für ein Klimagerät, darüber ein Wetterschutzdach; die Kondensatleitung läuft außen an der Wand nach unten.

GIS-Rohrleiter tritt durch gerahmte Wanddurchführung mit Abdeckplatte aus, daneben Klimagerät und Kondensatleitung

Liefernutzen

Die acht Module sind in Yancheng eingetroffen, zum kompletten GIS-Schaltanlagengebäude gefügt und auf das Betonfundament gesetzt. Im Innern stehen die GIS-Felder in einer durchgehenden Reihe; die Rohrleiter führen über die Wanddurchführungen zu den Freiluftdurchführungen.

8 Module
Im Werk gefertigt
Acht konventionelle Hübe ersetzen den Schwerhub des Gesamtgebäudes
22 × 11 m
Außenmaß nach Montage
Rund 4,5 m hoch; die GIS-Feldreihe läuft durch alle Module
220 kV
Spannungsebene der GIS
Nimmt die gasisolierte 220-kV-Schaltanlage von Sieyuan Electric auf

Projektnutzen

Ein Schaltanlagengebäude für eine komplette 220-kV-GIS-Feldreihe in acht Module teilen, im Werk fertigen und auf der Baustelle wieder zu einer einzigen Halle zusammensetzen – dieses Vorgehen ist ein Referenzmodell für GIS-Hersteller und für Projektträger von Umspannwerken erneuerbarer Energien. Der Gerätehersteller gibt GIS-Aufstellung und Schnittstellenanforderungen vor; ETENZ baut Geräteauflagen, Rohrleiter-Wanddurchführungen, bodennahe Öffnungen für die SF6-Abluft und Modulfugen in die Gebäudehülle ein und liefert als OEM. GIS-Gebäude anderer Spannungsebenen und Anlagengebäude mit größerer Spannweite, die sich nicht in einem Stück transportieren lassen, können nach demselben Segmentprinzip kundenspezifisch gefertigt werden.

Montiertes GIS-Gebäude mit hohen und tiefen Lüftungshauben, Rohrleiter außen an Freiluftdurchführungen angeschlossen

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