V-Trockenkühler auf Rahmengestell mit Ventilatorreihe und Profilunterbau
ISO 14001
ISO 14001
ISO 45001
ISO 45001
ISO 9001
ISO 9001
UL
UL

Trockenkühler im geschlossenen Kreislauf

Luftseitige Wärmeabfuhr für geschlossene Wasser- und Glykolkreisläufe — ohne Kreislaufwasserverbrauch, mit Abschaltung der mechanischen Kälte in der kalten Jahreszeit.

Standortkühlung und SicherheitsunterstützungModulares RechenzentrumGehäuse für Hochdichte-RechentechnikKrypto-Computing-AnlageIndustrieausrüstungsgehäuse

Kennwerte

Geschlossen
Kreislauf
Keines
Zusatzwasser
910-1800mm
Laufraddurchmesser
Optional
Adiabatik

Produktmerkmale

Feature icon

Geschlossen, ohne Zusatzwasser

Das Medium bleibt durchgehend dicht — keine Verdunstung, kein Zusatzwasser, keine Abschlämmung. Wasseraufbereitung und Tropfenauswurfbegrenzung entfallen, ebenso die Steinbildung durch Aufkonzentration.

Feature icon

Geschlossen, ohne Zusatzwasser

Das Medium bleibt durchgehend dicht — keine Verdunstung, kein Zusatzwasser, keine Abschlämmung. Wasseraufbereitung und Tropfenauswurfbegrenzung entfallen, ebenso die Steinbildung durch Aufkonzentration.

Produktdetails

Zwischen Rohrbündel und Rahmen besteht keine starre Verbindung, sodass sich das Bündel frei dehnt und zusammenzieht und sich wiederholte Wärmespannung nicht an Schweißnähten und Aufweitungen aufbaut. Die Torsionssteifigkeit tragen Seitenbleche und Rahmen gemeinsam, sodass Verformungen beim Heben, beim Tieflader-Transport und beim Absetzen nicht in das Bündel eingeleitet werden. Die Rahmenstatik wird gegen Schnee- und Windlast des Standorts geprüft; Anzahl und Lage der Stützfüße folgen dem gewählten Modell, die Hebeösen sind in der Maßzeichnung eingetragen. Was diese Punkte bestimmen, ist die Frage, ob das Gerät nach Transport und Jahren im Betrieb noch dicht ist — eine Frage, die früher auftaucht als jede Leistungsangabe einer Auswahltabelle.

Schwimmendes Rohrbündel und Rahmen

Im geschlossenen Kreislauf kann der Trockenkühler die volle Last allein abführen, sobald die Außentemperatur weit genug unter der geforderten Vorlauftemperatur liegt, und die mechanische Kälte kann abgeschaltet werden. Der Systembezug beschränkt sich dann auf die Ventilatorleistung, eine Größenordnung unter dem Verdichterbetrieb. Der Umschaltpunkt ergibt sich gemeinsam aus geforderter Vorlauftemperatur, Auslegungsreserve und lokalem Klima — er ist kein fester Wert. Je höher die zulässige Vorlauftemperatur und je größer die Auslegungsreserve, desto mehr Jahresstunden bleiben die Kältemaschinen aus. Ob ein Projekt auf freie Kühlung ausgelegt werden sollte, ergibt die Rechnung mit lokalen Stundenwerten gegen die Vorlauftemperatur, nicht eine Faustregel.

Der Trockenkühler ist durch die Trockenkugeltemperatur begrenzt, wodurch das Sommerextrem zur bestimmenden Auslegungsbedingung wird. Die adiabatische Vorkühlung bringt Wasser in die Eintrittsluft und zieht die Ansaugtemperatur von der Trocken- in Richtung Feuchtkugeltemperatur, was in heißen Stunden Leistung zurückgewinnt und vermeidet, die gesamte Maschine für einige hundert Jahresstunden eine Stufe größer zu wählen. Das Mattenverfahren erzeugt keine Tropfen; das Sprühverfahren ist einfacher im Aufbau, aber strenger bei der Wasserqualität. Beide brauchen Selbstentleerung: Rohrleitung und Mattenfläche werden bei winterlichem Stillstand entleert, um Einfrieren zu vermeiden. Der Wasserverbrauch wird über die tatsächlichen Betriebsstunden gerechnet und liegt normalerweise weit unter dem ganzjährigen Zusatzwasser eines Verdunstungsgeräts.

An heißen Standorten ist das Sommerextrem die bestimmende Bedingung, und wo der Auslegungspunkt liegt, entscheidet über Maschinengröße und über die Notwendigkeit adiabatischer Vorkühlung. In Höhenlagen verringert die geringere Luftdichte den Massenstrom bei gegebener Drehzahl, sodass die Wärmeabfuhr auf die tatsächliche Höhe korrigiert und Ventilatormotoren derated oder für Höhenlage ausgelegt werden. An sehr kalten Standorten steht der Frostschutz im Vordergrund: die Glykolkonzentration wird gegen die tiefste Außentemperatur festgelegt, wobei der Einfluss der Tieftemperaturviskosität auf den Druckverlust geprüft wird, entleerbare Abschnitte erhalten Entleerungspunkte, nicht entleerbare werden begleitbeheizt. Staubige Standorte brauchen größeren Lamellenabstand und eine Waschmöglichkeit, da Verschmutzung den Wärmeübergang schneller mindert als Korrosion.

Der Regler führt die Ventilatordrehzahl über die Austrittstemperatur des Mediums, wobei Sollwert, Totband und Alarmschwellen bei der Inbetriebnahme auf die Projektbedingungen eingestellt werden. Obere und untere Drehzahlgrenzen verhindern, dass langer Betrieb bei niedriger Drehzahl die Motorkühlung beeinträchtigt; Drehzahlfehler sowie hohe und niedrige Austrittstemperatur alarmieren getrennt, mit einstellbarer Verzögerung gegen Transienten. Fällt das Steuersignal aus, geht das Gerät in Dauerkühlung statt abzuschalten, sodass Wärme weiterhin aus dem Kreislauf abgeführt wird. Betriebszustand, Alarme und Drehzahl lassen sich über eine Datenschnittstelle an ein Leitsystem Dritter übergeben; Protokoll und Umfang der Datenpunktliste werden bei der Bestätigung des Steuerungskonzepts vereinbart.

Die Außenmaße bestimmen den Transportweg: Geräte innerhalb des Standardbox-Profils fahren komplett im Container, überbreite Geräte auf dem Tieflader oder in Abschnitten mit Montage vor Ort. Das Gerät hat Hebeösen; Hebelage und Anschlagwinkel sind in der Maßzeichnung angegeben, damit der Rahmen bei schrägem Heben nicht verwunden wird. Nach dem Absetzen werden Stützfußpositionen und Fundamenteinbauteile gegen die Zeichnung geprüft und die Waagerechte kontrolliert — Entlüftungs- und Entleerungspunkte arbeiten über die Höhenlage, und ein schräg stehendes Gerät entlüftet nicht sauber. Die Höhenlage von Tiefpunkt-Entleerung und Hochpunkt-Entlüftung wird vor dem Anschluss der Bauseitigen Rohrleitung geprüft. Die Arbeit vor Ort beschränkt sich auf Rohr, Kabel und Inbetriebnahme.

Lieferumfang-Optionen

Umfang 1

Gerätelieferung

Nach den Projektbedingungen ausgelegt und als Einheit geliefert: im Werk montiert und probegelaufen, komplett versandt, mit Auslegungsrechnung, Maßzeichnung, Schnittstellenzeichnung und Prüfprotokollen.

Umfang enthält:
Auslegungsrechnung
Maß- und Schnittstellenzeichnung
Werksprüfprotokolle
Umfang 1

Gerätelieferung

Nach den Projektbedingungen ausgelegt und als Einheit geliefert: im Werk montiert und probegelaufen, komplett versandt, mit Auslegungsrechnung, Maßzeichnung, Schnittstellenzeichnung und Prüfprotokollen.

Umfang enthält:
Auslegungsrechnung
Maß- und Schnittstellenzeichnung
Werksprüfprotokolle

Technische Daten

Flüssigkeitskühlung (Wasser)
61-3212
kW · Ta 25 °C / Tein 40 °C / Taus 35 °C
Umlaufmedium
Wasser / Glykollösung, Konzentration nach Frostschutz
Projektbestätigung
Temperaturdifferenz
Nach Projektbedingungen, angegeben in K
Projektbestätigung
Auslegungs- und Prüfdruck
Nach gewähltem Modell und Medium
bar · Nach Auslegung
Bauform
Flach / V / V-Jumbo / containerisiert
Nach Auslegung
Übertragerfläche
96-14767
m² · Je nach gewähltem Modell
Laufraddurchmesser
910 / 1250 / 1600 / 1800
mm · Nach Auslegung
Ventilatorbauart
EC stufenlos / AC fest oder mit Umrichter
Nach Auslegung
Schutzart Ventilator
IP55
Ventilator-Datenblatt
Sonderventilatoren
Hochtemperaturmotor / explosionsgeschützt, optional
Projektbestätigung
Versorgung und Leistungsaufnahme
Nach endgültiger Ventilator- und Steuerkonfiguration
Projektbestätigung
Regelungsart
Drehzahl über Austrittstemperatur; Sollwert und Schwellen projektabhängig
Nach Steuerungskonzept
Datenübergabe
Schnittstelle zu Leitsystemen Dritter verfügbar
Nach Steuerungskonzept
Rohrwerkstoff
Cu / CuNi B10 / B30 / SUS304 / SUS316L / Ti
Nach Auslegung
Lamellenwerkstoff
Al blank / Al hydrophil / AlMg / Cu / Al Epoxid / Al Goldphenol / Blygold / SUS304 / SUS316 / Cu verzinnt
Nach Auslegung
Rahmenwerkstoff
Al pulverbeschichtet / verzinkt pulverbeschichtet / feuerverzinkt / SUS304 / SUS316L / AlMg
Nach Auslegung
Anschlussart
Flansch / Gewinde / Schweiß / Edelstahlverschraubung
Nach Auslegung
Adiabatisches Verfahren
Matte / Sprühsystem (optional)
Nach Auslegung
Frostschutz
Glykolkonzentration, Entleerungspunkte an entleerbaren Abschnitten, sonst Begleitheizung
Projektbestätigung
Statische Lasten
Schnee- und Windlast nach Standortwerten
Projektbestätigung

Produkt-FAQs

Im geschlossenen Kreislauf kommt das Medium nie mit Luft in Berührung und verdunstet nicht, gelöste Salze konzentrieren sich nicht auf, und in den Rohren bildet sich kein Verdunstungsstein. Aufmerksamkeit verlangt die Luftseite: Staubverschmutzung und Lamellenkorrosion. Staubige Standorte waschen den Wärmeübertrager in Intervallen; korrosive Standorte legen Lamelle und Rahmen bereits bei der Auslegung richtig fest. Das Medium selbst wird periodisch auf Konzentration und pH-Wert geprüft.

Das hängt von der geforderten Vorlauftemperatur und vom lokalen Klima ab. Je höher die zulässige Vorlauftemperatur — ein flüssigkeitsgekühltes Rechenmodul verträgt häufig einen wärmeren Vorlauf —, desto mehr Stunden bleiben die Kältemaschinen aus, und je größer die Auslegungsreserve, desto höher der Umschaltpunkt. Eine belastbare Antwort ergibt die Rechnung mit lokalen Stundenwerten gegen die Vorlauftemperatur, die wir im Rahmen der Auslegung mitliefern können.

Zwei Maßnahmen gemeinsam: die Glykolkonzentration wird gegen die tiefste Außentemperatur festgelegt, wobei der Einfluss der Tieftemperaturviskosität auf Druckverlust und Pumpenleistung geprüft wird; und die Rohrleitung wird so ausgelegt, dass entleerbare Abschnitte Entleerungspunkte haben und der Rest begleitbeheizt ist. Das Entleerungsverfahren gehört in die Betriebsanleitung, nicht nur als Armatur in eine Zeichnung.

Der Schall folgt eng der Ventilatordrehzahl, sodass bei gegebener Leistung mehr Übertragerfläche bei geringerer Drehzahl der wirksamste Weg ist, danach erst Ventilatormodell und Dämpfungsmaßnahmen. Was erreichbar ist, hängt von Auslegungspunkt, Maßreserve und Messabstand ab — eine Dezibelangabe ohne Messposition und Betriebszustand sagt nichts aus. Projekte mit Schallgrenzwert sollten Grenzwert und Messbedingungen mit der Anfrage angeben.

Ja — sowohl containerisierte als auch konventionelle Modelle werden üblicherweise auf Stahltragwerken montiert. Zu bestätigen sind Tragfähigkeit und Verformung des Tragwerks, Ansaugabstand und Warmluftkurzschluss, Zugänge und Geländer sowie die Befestigungsart zwischen Gerät und Tragwerk. Das gehört in die Aufstellungsplanung und kann nicht warten, bis das Gerät eintrifft.

Der Trockenkühler übernimmt die Wärmeabfuhr auf der Primärseite, die CDU im Modul die Sekundär- und Geräteseite. Abzustimmen sind Vor- und Rücklauftemperatur der Primärseite, Volumenstrom und Druckverlust sowie Lage und Höhe der Schnittstelle. Liefert ETENZ Kabine und zugehörige Ausrüstung gemeinsam, werden beide Seiten im selben Zeichnungssatz abgestimmt und Schnittstellenabweichungen im Werk gelöst.

Medium und Konzentration, Ein- und Austrittstemperatur, Volumenstrom oder Wärmelast, Auslegungsaußentemperatur und Standorthöhe ergeben eine Vorauslegung. Für ein vertragsreifes Angebot kommen Schallgrenzwerte, Korrosionsklasse, Spannung und Frequenz, Steuerungs- und Kommunikationsanforderungen, Aufstellmaße und Hebebedingungen sowie Normen und Dokumentenliste des Zielmarkts hinzu.

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