Die Bemessungswerte sind gleich — 12 kV, 630 A, 20 kA Kurzzeitstrom für 4 s, 50 kA Stoßstrom — die Auswahl fällt also nicht über Parameter. Der SF6-Lastschalter einer XGN15-12(L) ist im Behälter gekapselt, was stabiles Löschverhalten und lange Schaltlebensdauer bringt, zum Preis des Druckzustands im Inspektionsrundgang, einer jährlichen Leckrate von 1% und der Berührung mit der F-Gas-Regulierung in manchen Märkten samt Vorgaben zur Entsorgung. Die Vakuumschaltkammer einer HXGN□-12Z braucht kein Nachfüllen und wirft keine Entsorgungsfrage auf, bei IP2X gegenüber IP3X und einer Kurzschlussdauer des Erdungsschalters von 2 s gegenüber 4 s. Projekte mit knappen Instandhaltungsressourcen oder in Märkten mit F-Gas-Beschränkungen gehen zu Vakuum; Projekte, die eine gekapselte Behälterlösung mit hoher Schaltfestigkeit wollen, gehen zu SF6.

Ringkabelfeld 12 kV
Für Verteilnetzbauer, Schaltanlagenbauer und industrielle Projektträger: Das Ringkabelfeld 12 kV von ETENZ deckt Ringversorgung und Endverteilung bei 12 kV und 630 A mit den Zellentypen XGN15-12(L) mit SF6 und HXGN□-12Z mit Vakuum ab, als konfiguriertes Ringschema oder eingebaut als Mittelspannungs-Primärtechnik in einer Kompaktstation.
Kennwerte
Produktmerkmale
Nach Ring aufgebaut
ETENZ baut die Anlage um die Ringkonfiguration herum auf: Ringeinspeisung, Ringabgang und Transformatorabgang hängen an einem Sammelschienenabschnitt, und Feldzahl wie Schemanummer folgen der Ringschaltung statt einer Aneinanderreihung einzelner Zellen.
Nach Ring aufgebaut
ETENZ baut die Anlage um die Ringkonfiguration herum auf: Ringeinspeisung, Ringabgang und Transformatorabgang hängen an einem Sammelschienenabschnitt, und Feldzahl wie Schemanummer folgen der Ringschaltung statt einer Aneinanderreihung einzelner Zellen.
Nach Ring aufgebaut
ETENZ baut die Anlage um die Ringkonfiguration herum auf: Ringeinspeisung, Ringabgang und Transformatorabgang hängen an einem Sammelschienenabschnitt, und Feldzahl wie Schemanummer folgen der Ringschaltung statt einer Aneinanderreihung einzelner Zellen.
Zwei Löschmittel
XGN15-12(L) nutzt einen SF6-Lastschalter als Hauptschalter, HXGN□-12Z einen Vakuum-Lastschalter; die Bemessungswerte stimmen überein, der Unterschied liegt im gekapselten Behälter gegenüber dem Betrieb ohne zu wartendes Gas, in der Schutzart und in der Kurzschlussdauer des Erdungsschalters.
Mit Sicherung
Der Transformatorabgang nutzt eine Lastschalter-Sicherungs-Kombination statt eines Leistungsschalters: Der Lastschalter schaltet den Laststrom, die Sicherung klärt den Kurzschluss einmalig, sodass ein Verteiltransformatorabgang weder Bauraum noch Kosten für einen Leistungsschalter aufbringt.
Geringe Stellfläche
Die Zelle ist luftisoliert, einfach aufgebaut und je Feld schmal, geeignet für Verteilräume, Schaltstationen und Kabelverteilpunkte; dieselbe Grundfläche nimmt mehr Felder auf, und der Ring wird feldweise erweitert.
Netzschnittstelle
Schalterstellungsmeldungen, Sicherungsmeldung, Erdungsverriegelung und Hilfsspannungen werden im Werk auf die Klemmleiste verdrahtet; Netzautomatisierungsterminal und Leittechnik dahinter liegen beim Kunden, und die Signalliste wird mit der technischen Vereinbarung festgelegt.
E-House-fähig
Die Anlage kann als Mittelspannungs-Primärtechnik in einer Kompaktstation oder einem Modul geliefert werden, wobei ETENZ Feldanordnung, Kabeleinführung und Schnittstellen im Modul ausarbeitet und die Liefergrenze einmalig im Vertrag festgelegt wird.
Produktdetails

Typenschlüssel HXGN□-12Z
Die Bezeichnung HXGN□-12Z-□ liest sich stellenweise: H steht für Ringkabelfeld, X für Kastenbauform, G für Festeinbau, N für Innenraum, das □ nach dem N für die Konstruktionsreihe, 12 für die Spannungsebene, Z für den Vakuum-Lastschalter und das abschließende □ für die Schemanummer. Das führende H trennt diese Familie von gewöhnlicher Schaltanlagentechnik — es besagt, dass die Zelle eine Ringversorgungseinheit ist und kein Einspeise- oder Abgangsfeld in einer Station. Die abschließende Schemanummer wiegt genauso schwer: Eine Schemanummer entspricht einer Feldzusammenstellung, die Ringkonfiguration muss also zuerst feststehen. XGN15-12(L) liest sich gleich, wobei das L an sechster Stelle SF6 kennzeichnet.

Typenschlüssel HXGN□-12Z
Ein Ringkabelfeld ist keine Reihenkette mit einem Abgang je Zelle, sondern mehrere Funktionsfelder nebeneinander an einem Sammelschienenabschnitt. Die häufigste Zusammenstellung sind zwei Ringfelder plus ein Transformatorabgang: Ringeinspeisung und Ringabgang tragen je einen Lastschalter und einen Erdungsschalter, um die Station in den Versorgungsring einzuschleifen, während der Transformatorabgang eine Lastschalter-Sicherungs-Kombination trägt und den Verteiltransformator speist. Genau darin liegt der Wert der Ringversorgung: Bei Fehler oder Arbeiten an beliebiger Stelle des Rings wird die Last von der anderen Seite gespeist und die Station bleibt versorgt. Die Feldzahl folgt der Ringkonfiguration; Vier- und Fünffeldanlagen sowie Ausführungen mit Messfeld leiten sich daraus ab. ETENZ legt Feldzusammenstellung und Schemanummer nach Ringschaltung und Stationslast fest.
Die Zelle gliedert sich in Antriebs- und Messraum, Lastschalterraum, Sammelschienenraum und Kabelraum, mit Druckentlastungskanal oben. Auseinanderzuhalten sind Isoliermedium und Löschmittel: Das SF6 einer XGN15-12(L) ist im Lastschalterbehälter gekapselt, mit 0,04 MPa Bemessungsdruck (20 C, Überdruck) und 1% jährlicher Leckrate, während die Zelle als Ganzes weiterhin luftisoliert und kein gasgefülltes Feld ist; bei einer HXGN□-12Z wird der Lichtbogen in einer Vakuumschaltkammer gelöscht und es gibt überhaupt keinen Gasraum. Diese Unterscheidung bestimmt das Instandhaltungsregime — bei der einen gehört der Druckzustand in den Rundgang, bei der anderen entfällt jedes Nachfüllen. Der Kabelraum liegt hinten unten, Einführungsrichtung und Kabelquerschnitte werden bei der Zeichnungsfreigabe festgelegt.
Schalterstellungsmeldungen, Sicherungsmeldung, Erdungsverriegelung und Hilfsspannungen werden auf die Klemmleiste der Zelle geführt, und diese Klemmleiste ist die Liefergrenze: Alles auf der Zellenseite kommt von ETENZ montiert und kreisweise geprüft, Netzautomatisierungsterminal und Leittechnik dahinter liegen beim Kunden. Die Sekundärseite eines Ringkabelfelds ist meist einfacher als die eines Stationsfelds — kein Schutzschrank, das Gerät liefert nur Stellungs- und Auslösemeldungen — doch gerade diese Einfachheit verlangt, Signalliste und Protokoll bereits in der technischen Vereinbarung abzugleichen, sonst wird das Terminal montiert und liest nicht, was das Konzept braucht.
Lieferumfang-Optionen
Standardkonfigurierte Kombination
Umfang 1Standardkonfigurierte Kombination
Zellen, Sammelschienen, Lastschalter, Erdungsschalter, Sicherungskombinationen und die Grundverdrahtung entstehen nach bestätigtem Ringschema und Feldzusammenstellung; Kennzeichnung und Standarddokumente begleiten die Felder.
Umfang enthält:
Standardkonfigurierte Kombination
Umfang 1Standardkonfigurierte Kombination
Zellen, Sammelschienen, Lastschalter, Erdungsschalter, Sicherungskombinationen und die Grundverdrahtung entstehen nach bestätigtem Ringschema und Feldzusammenstellung; Kennzeichnung und Standarddokumente begleiten die Felder.
Umfang enthält:
Was die beiden tatsächlich unterscheidet
Beide Zellentypen teilen Bemessungsspannung, Bemessungsstrom, Kurzzeit- und Stoßstromfestigkeit sowie Netzfrequenz-Stehspannung und sind als Ganzes luftisoliert; diese Werte stehen in den technischen Daten unten. Diese Tabelle führt nur die abweichenden Zeilen. Als projektbezogen bestätigt markierte Felder werden nach Auswahlfreigabe ausgegeben.
Technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Produktform | Innenraum-Ringkabelanlage für Wechselstrom, Hochspannung |
| Modelle | XGN15-12(L) / HXGN□-12Z |
| Bemessungsspannung | 12 kV |
| Bemessungsstrom | 630 A |
| Bemessungsfrequenz | 50 Hz |
| Kurzzeitstromfestigkeit (4 s) | 20 kA |
| Stoßstromfestigkeit | 50 kA |
| Netzfrequenz-Stehspannung 1 min | Zwischen Phasen und gegen Erde 42; Trennstrecke 48 kV |
| Isoliermedium der Zelle | Luft |
Produkt-FAQs
Sie sitzen an verschiedenen Punkten des Netzes. Die Mittelspannungsschaltanlage steht in einer Station, ein Abgang je Zelle, mit einem Leistungsschalter als Hauptgerät, das Kurzschlüsse über Schutzrelais selbsttätig abschaltet — passend für große Ein- und Abgänge. Ein Ringkabelfeld steht auf einem Verteilring, mehrere Felder nebeneinander an einem Sammelschienenabschnitt, mit einem Lastschalter als Hauptgerät, der Laststrom schaltet, aber keinen Kurzschlussstrom abschaltet; der Transformatorabgang verlässt sich auf eine Sicherung, die den Kurzschluss einmalig klärt. Deshalb ist das Ringkabelfeld kleiner, günstiger und einfacher, mit begrenzter Schutzfähigkeit, und wird auf der Ebene des Verteiltransformators und der Endverteilung eingesetzt. Üblich in einem Verteilraum: Das Ringkabelfeld nimmt die Einspeisung auf und speist den Transformator, die Niederspannungsanlage schließt sekundärseitig an.
Weil ein Verteiltransformatorabgang einen mäßigen Laststrom gegen einen hohen prospektiven Kurzschlussstrom führt und eine Sicherung diesen Kurzschluss schneller und günstiger klärt als ein Leistungsschalter. Der Lastschalter übernimmt das übliche Ein- und Ausschalten von Last- und Leerlaufstrom des Transformators, die Sicherung spricht bei Kurzschluss einmal an, danach wird der Einsatz getauscht. Grenzen der Kombination: Nach dem Ansprechen muss jemand vor Ort den Einsatz wechseln statt fernbedient wiedereinzuschalten, und die Sicherung hat ein Bemessungs-Ausschaltvermögen als Obergrenze — oberhalb eines bestimmten Abgangsstroms oder einer bestimmten Netzkurzschlussleistung führt der Entwurf zum Leistungsschalter. Transformatorleistung, Netzkurzschlussleistung und die Frage der Fernbedienung sind die drei Eingangsgrößen.
Das folgt der Ringschaltung, nicht der Last. Die Grundzusammenstellung umfasst drei Felder: je ein Lastschalterfeld für Ringeinspeisung und Ringabgang plus einen Transformatorabgang. Ein zweiter Transformator vor Ort ergänzt ein Transformatorfeld; Messung oder Trennung ergänzen das entsprechende Feld; eine Endstation ohne Ringabgang behält ein einzelnes Einspeisefeld. Senden Sie das Ringschaltbild, Leistung und Anzahl der Transformatoren vor Ort sowie den Bedarf an Messung und Netzautomatisierung, dann lassen sich Feldzusammenstellung und Schemanummer festlegen. Der Ring wird feldweise erweitert, ohne die gesamte Anlage zu ersetzen.
Die jährliche Leckrate ist der Gasanteil, den der gekapselte Behälter unter normalen Betriebsbedingungen pro Jahr verlieren darf. Sie ist eine Dichtheitskennzahl und keine Anweisung, jährlich 1% nachzufüllen — bei dieser Rate braucht der Behälter innerhalb der Auslegungslebensdauer normalerweise kein Nachfüllen. Die laufende Instandhaltung besteht darin, den Druckzustand in den Inspektionsrundgang aufzunehmen: Der Bemessungsdruck beträgt 0,04 MPa (20 C, Überdruck), und eine Druckanzeige im Alarmbereich wird zur Bearbeitung gemeldet statt vor Ort geöffnet. Am Lebensende wird das SF6 nach örtlicher F-Gas-Regulierung zurückgewonnen und behandelt und darf nicht freigesetzt werden. Diese Klauseln werden nach den Regeln des Zielmarkts in die technische Vereinbarung aufgenommen.
Drei Angaben ergeben ein Vorkonzept: die Ringschaltung und die Lage der Station im Ring, Bemessungsspannung und Bemessungsstrom sowie die Netzkurzschlussleistung. Für ein vertragsreifes Angebot kommen hinzu: Leistung und Anzahl der Transformatoren vor Ort, die vorgesehene Feldzusammenstellung und Schemanummer, das bevorzugte Löschmittel, Kabelquerschnitte und Einführungsrichtung, Steuerspannung, ob die Anlage an eine Netzautomatisierung angebunden wird und unter welchem Protokoll, die Aufstellumgebung sowie Normen und Dokumentenliste des Zielmarkts.
Ja, und das ist eine der häufigsten Formen, in denen diese Familie als Komplettlieferung geht. Die Schaltanlage wird als Ausrüstung geliefert, eine Kompaktstation oder ein Modul als Gehäuse: Ersteres ist das Feld selbst, Letzteres umfasst Gehäuse, Geräteaufstellung, Nebenanlagen und Schnittstellenintegration. Steht die Anlage als Mittelspannungs-Primärtechnik im Modul, arbeitet ETENZ Feldanordnung, Sammelschienenverbindungen, Kabeleinführung und Schnittstellen aus, und die Liefergrenze wird einmalig im Vertrag festgelegt.
Zu den Standardunterlagen zählen die freigegebenen Projektzeichnungen, das Ringschaltbild, die Komponentenliste, die Verdrahtungsunterlagen und die Packliste. Prüfprotokolle werden im Umfang der technischen Bestellvereinbarung ausgestellt; werden Prüfungen unter Beiwohnung oder ein bestimmtes Berichtsformat benötigt, sollte das bereits in Angebot und technischer Klärung angesprochen werden, damit Prüf- und Beiwohnungstermine eingeplant werden.
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