XGN2-12 metallgekapselte Mittelspannungszelle in Festeinbauweise

Mittelspannungsschaltanlage Festeinbau - Baureihe XGN

Für Verteilnetzbauer, Schaltanlagenbauer und industrielle Projektträger: Die Mittelspannungsschaltanlage Festeinbau von ETENZ deckt 12 kV und 630-3150 A mit den Zellentypen XGN2-12, XGN66-12 und YF-XGN450-12 ab, als standardkonfigurierte Kombination oder eingebaut als Mittelspannungs-Primärtechnik in einem MS-Schaltanlagen-E-House.

Schaltanlagen- und VerteilraumE-House für PrimärausrüstungStromverteilung für erneuerbare NetzanbindungCampus-Verteilraum

Kennwerte

12kV
Spannung
630-3150A
Strom
20-40kA
Kurzschluss
IP2X
Schutzart

Produktmerkmale

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Drei Zellentypen

ETENZ deckt den 12-kV-Festeinbau mit den Zellentypen XGN2-12, XGN66-12 und YF-XGN450-12 von 630 A bis 3150 A ab, sodass die Auswahl auf Abgangsstrom, Kurzschlussniveau und den verfügbaren Platz im Schaltraum hinausläuft.

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Drei Zellentypen

ETENZ deckt den 12-kV-Festeinbau mit den Zellentypen XGN2-12, XGN66-12 und YF-XGN450-12 von 630 A bis 3150 A ab, sodass die Auswahl auf Abgangsstrom, Kurzschlussniveau und den verfügbaren Platz im Schaltraum hinausläuft.

Produktdetails

Die Bezeichnung XGN2-12(G) liest sich stellenweise: X steht für Kastenbauform, G für Festeinbau, N für Innenraum, 2 für die Konstruktionsreihe, 12 für die Spannungsebene, das eingeklammerte G für die Hochlandausführung. XGN66-12 nutzt dieselbe Struktur und unterscheidet sich in der Konstruktionsreihe; YF-XGN450-12 trägt vorn ein Unternehmenskürzel. Der Typenschlüssel legt zuerst die Zellenform fest — Kastenbauform, Festeinbau, Innenraum — und erst danach fällt die Auswahl auf Bemessungsstrom und Kurzschlussniveau, worauf die Vergleichstabelle aufbaut.

Stellenweise Aufschlüsselung der Bezeichnung XGN2-12(G)

Typenschlüssel XGN2-12

Die Zelle gliedert sich in Messfeld, Primärgeräteraum, Sammelschienenraum und Kabelraum, mit Druckentlastungskanal oben und vollständig metallgekapseltem, zuverlässig geerdetem Gehäuse. Vorne liegt die Bedienseite: Messung oben, Primärgeräte unten, wobei Trennschalter, Vakuum-Leistungsschalter und Erdungsschalter diesen Raum als unabhängige Einheiten teilen; Sammelschiene und Kabel liegen hinten. Eine metallgekapselte Einschubzelle schließt den Leistungsschalter hinter vollständigen Metallschotten in einen eigenen Wagenraum ein, während die Festeinbauzelle die Primärgeräte in einem Raum zusammenfasst und die Sicherheitsgrenze über die Verriegelung statt über Schotte hält — beides ist Trennung, doch getrennt wird Verschiedenes. ETENZ legt Feldmaße und Kabelführung nach dem Abgangskonzept des Projekts fest.

Ein Abgang führt von der Sammelschiene über Trennschalter, Vakuum-Leistungsschalter, Stromwandler und Erdungsschalter bis zum Kabelendverschluss. Der Trennschalter ist offen dargestellt, und diese Trennstrecke ist der Sicherheitsabstand bei Instandhaltung — genau hier trennen sich Festeinbau und Einschub: Die Einschubzelle fährt den Schalterwagen aus der Zelle, um die Strecke herzustellen, die Festeinbauzelle lässt den Schalter stehen und öffnet und verriegelt stattdessen den Trennschalter. Die Instandhaltungsfolge lautet daher Leistungsschalter aus, Trennschalter aus, Erdungsschalter ein, jeder Schritt durch eine unabhängige Einheit und gegen die übrigen verriegelt. Das Sammelschienensystem ist einfach, Ausführungen mit Umgehungsschiene und Doppelsammelschiene sind ableitbar. Als Hauptschaltgerät dient ein Vakuum-Leistungsschalter, Typ und Fabrikat nach Projektvorgabe.

Messung und Schutz, Steuerung und Meldung, die Verriegelungskreise der fünf Fehlbedienungssperren und die Hilfsspannungen werden auf die Klemmleiste der Zelle geführt, und diese Klemmleiste ist die Liefergrenze: Alles auf der Zellenseite kommt von ETENZ montiert und kreisweise geprüft, Leittechnik und PLC / DCS dahinter liegen beim Kunden. Ein praktischer Vorteil des Festeinbaus zeigt sich hier: Die Primärgeräte bewegen sich nicht mit einem Wagen, es gibt also keinen beim Ausfahren trennenden Steuerstecker, und die Verdrahtungsbeziehungen in der Zelle bleiben fest — eine Unsicherheitsebene weniger, wenn Kreise vor Ort verfolgt werden. Speist die Anlage in eine Stationsleittechnik ein, werden Protokoll und Signalliste mit der technischen Vereinbarung festgelegt.

Lieferumfang-Optionen

Umfang 1

Standardkonfigurierte Kombination

Zellen, Sammelschienen, Trennschalter, Vakuum-Leistungsschalter, Erdungsschalter und die Grundverdrahtung entstehen nach bestätigtem Übersichtsschaltplan und Feldaufteilung; Kennzeichnung und Standarddokumente begleiten die Felder.

Umfang enthält:
Zellen und Primärgeräte
Sammelschienen und Feldverbindungen
Sekundäre Grundverdrahtung
Kennzeichnung und Standarddokumente
Umfang 1

Standardkonfigurierte Kombination

Zellen, Sammelschienen, Trennschalter, Vakuum-Leistungsschalter, Erdungsschalter und die Grundverdrahtung entstehen nach bestätigtem Übersichtsschaltplan und Feldaufteilung; Kennzeichnung und Standarddokumente begleiten die Felder.

Umfang enthält:
Zellen und Primärgeräte
Sammelschienen und Feldverbindungen
Sekundäre Grundverdrahtung
Kennzeichnung und Standarddokumente

Was die drei tatsächlich unterscheidet

Alle drei sind 12-kV-Innenraumzellen in Kastenbauform mit Festeinbau, Schutzart IP2X und gleichem Sammelschienensystem; diese Werte stehen in den technischen Daten unten. Diese Tabelle führt nur die abweichenden Zeilen. Als projektbezogen bestätigt markierte Felder werden nach Auswahlfreigabe ausgegeben.

Bemessungsstrom
630, 1000, 1250, 2000, 2500, 3150
A
Bemessungs-Ausschaltstrom
20, 31,5, 40
kA
Kurzzeitstromfestigkeit (4 s)
20, 31,5, 40
kA
Stoßstromfestigkeit
50, 80, 100
kA
Isolationspegel (Netzfrequenz / Blitzstoßspannung)
Projektbezogen bestätigt
kV
Abmessungen (B x T x H)
1100 x 1200 x 2650 (bis 1250 A)
mm
Hochlandausführung
Ja, 630/1000/1250 A, 1200 x 1350 x 2900
Isoliermedium
Luft
Typische Anwendung
Haupteinspeisungen und große Abgänge

Technische Daten

Produktform
Metallgekapselte MS-Schaltanlage, Festeinbau, Kastenbauform, Innenraum
Modelle
XGN2-12 / XGN66-12 / YF-XGN450-12
Bemessungsspannung
12
kV
Bemessungsfrequenz
50
Hz
Bemessungsstrom
630-3150, je nach Zellentyp
A
Kurzzeitstromfestigkeit (4 s)
20-40, je nach Zellentyp
kA
Antrieb
Permanentmagnet oder Federspeicher
Schutzart
IP2X
Sammelschienensystem
Einfach; mit Umgehungsschiene und Doppelsammelschiene ableitbar

Produkt-FAQs

Der Unterschied liegt in Trennung und Instandhaltung, nicht in der elektrischen Leistung. Die Einschubzelle setzt den Leistungsschalter auf einen Wagen, fährt ihn zur Instandhaltung ganz heraus, erzeugt die Trennstrecke durch genau diese Bewegung und stellt die Versorgung durch Einsetzen eines Ersatzwagens rasch wieder her. Die Festeinbauzelle verschraubt den Schalter fest, erzeugt die Trennstrecke mit dem Trennschalter und verlangt vor Arbeiten im Inneren Freischaltung und Erdung. Einschubzellen sind größer und teurer und passen zu Transformatoreinspeisungen und kritischen Abgängen, bei denen schnelles Wiederzuschalten zählt; Festeinbauzellen sind einfacher, kleiner und günstiger und passen zu Anlagen mit vielen Abgängen üblicher Kritikalität, zu Kompaktstationen und beengten Schalträumen. Beide in einer Station zu mischen ist üblich.

Beginnen Sie beim Bemessungsstrom. XGN2-12 deckt 630-3150 A mit 20/31,5/40 kA Ausschaltvermögen ab und trägt unter den dreien das obere Ende bei Strom wie Kurzschlussniveau — Haupteinspeisungen und große Abgänge gehören dorthin. XGN66-12 deckt 630/1250/1600 A mit 20/31,5 kA Kurzzeitstrom in 900 x 950 x 2300 mm ab, etwa halb so viel Volumen wie eine übliche Zelle, und ist für Kompaktstationen, Unterflurstationen und kleine Schalträume gebaut. YF-XGN450-12 ist eine miniaturisierte Ableitung, luftisoliert und weiter verdichtet, geeignet für Ringkabelfelder und Netzautomatisierung, mit projektbezogen bestätigten Bemessungswerten. Alle drei sind 12-kV-Innenraumzellen in Kastenbauform mit Festeinbau und lassen sich in einer Anlage mischen.

XGN2-12 hat eine Hochlandausführung, geschrieben XGN2-12(G). Die geringere Luftdichte schwächt die äußere Isolation, daher wird die Ausführung mit vergrößerten Kriech- und Luftstrecken gebaut, das Gehäuse wächst auf 1200 x 1350 x 2900 mm und der Strombereich verengt sich auf 630/1000/1250 A. Geben Sie Aufstellhöhe, jährliche Minimaltemperatur und Verschmutzungsgrad zusammen an; oberhalb 2000 m wird die Isolationskoordination projektbezogen gerechnet.

Drei Angaben ergeben ein Vorkonzept: der Mittelspannungs-Übersichtsschaltplan, die Bemessungsspannung mit dem Bemessungsstrom je Abgang, sowie die Kurzschlussleistung mit ihrer Dauer. Für ein vertragsreifes Angebot kommen hinzu: die Feldliste mit der Funktion jedes Felds (Einspeisung, Kuppel, Abgang, Messung, Spannungswandler), Schutzkonzept und Kommunikationsprotokoll, Kabelquerschnitte und Einführungsrichtung, Steuerspannung, Aufstellhöhe und Umgebungsbedingungen sowie Normen und Dokumentenliste des Zielmarkts.

Sie verhindern das versehentliche Aus- oder Einschalten des Leistungsschalters, das Schalten des Trennschalters unter Last, das Erden bei anliegender Spannung, das Zuschalten auf eine gelegte Erdung und den Zutritt zu einem spannungsführenden Feld. Die Baureihe XGN erreicht das durch mechanische Zwangsverriegelung: Trennschalter, Vakuum-Leistungsschalter und Erdungsschalter sind drei unabhängige Einheiten, die die Mechanik selbst gegeneinander verriegelt, sodass eine Schalthandlung außerhalb der Reihenfolge physisch blockiert und nicht nur durch Anweisung oder Stromkreis untersagt ist. Sind zusätzliche elektrische Verriegelungen oder Magnetschlösser für die Stationsleittechnik nötig, wird das mit der technischen Vereinbarung festgelegt.

Ja. Als Hauptschaltgerät dient ein Vakuum-Leistungsschalter, und die Komponentenplattform wird in der Projektbestätigung nach der technischen Vereinbarung festgelegt; endgültige Typen, Bemessungswerte, Lieferzeit und Dokumentenumfang folgen der bestätigten Komponentenliste. Parallel zu prüfen ist die Montageschnittstelle: Ein Fabrikatswechsel innerhalb desselben Zellentyps garantiert weder gleiche Einbaumaße noch gleichen Antriebshub oder gleiche Sekundärklemmenbelegung — und das wiegt beim Festeinbau schwerer als beim Einschub, weil der Wagen als normierte Zwischenstufe fehlt.

Ja, und Festeinbauzellen passen oft besser in ein Modul als Einschubzellen: Sie bauen flacher und benötigen keinen Ausfahrgang, sodass ein Modul gleicher Länge mehr Felder aufnimmt. Die Schaltanlage wird als Ausrüstung geliefert, ein MS-Schaltanlagen-E-House oder Modul als Gehäuse: Ersteres ist das Feld selbst, Letzteres umfasst Gehäuse, Geräteaufstellung, Nebenanlagen und Schnittstellenintegration. Steht die Anlage als Mittelspannungs-Primärtechnik im Modul, arbeitet ETENZ Aufstellung, Sammelschienenverbindungen und Schnittstellen aus, und die Liefergrenze wird einmalig im Vertrag festgelegt.

Zu den Standardunterlagen zählen die freigegebenen Projektzeichnungen, der Übersichtsschaltplan, die Komponentenliste, die Verdrahtungsunterlagen und die Packliste. Prüfprotokolle werden im Umfang der technischen Bestellvereinbarung ausgestellt; werden Prüfungen unter Beiwohnung oder ein bestimmtes Berichtsformat benötigt, sollte das bereits in Angebot und technischer Klärung angesprochen werden, damit Prüf- und Beiwohnungstermine eingeplant werden.

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