Der Lieferumfang dreht sich um das Gehäuse: Kabinenstruktur, nach Anordnung vorgesetzte Stützsockel, Einspeisung und Erdung sowie die Integration der Teilsysteme für Klimatisierung, Brandschutz, Sicherheit und Überwachung. Nur das Gehäuse ist möglich: Die Stufe Leergehäuse liefert genau das, mit Vorrüstung für die Geräte. Leistungsmodule, Batterien und MS-Schaltanlage stellen Sie selbst bei oder beschaffen sie separat. Soll die Kabine vor Ort nur noch angebunden werden, wählen Sie die Stufe fertig integriertes Gehäuse, bei der ETENZ Einbau der Teilsysteme und Werksprüfung übernimmt.




BESS-Gehäuse mit Mittelspannungs-Direktanschluss
Für Systemintegratoren, Hersteller von Leistungsmodulen und Projektentwickler von Speicher- und Erneuerbaren-Anlagen: Gehäusefertigung und Teilsystem-Integration nach der Architektur mit MS-Direktanschluss, vom Leergehäuse bis OEM/ODM.
Key Metrics
Product Features
Container-Gehäuse
Die Kabinenlänge wird nach Anordnung der MS-Geräte und Transportbedingungen gefertigt, mit ISO-Eckbeschlägen und Gabelstaplertaschen. Die Kabine wird komplett angeliefert und vor Ort direkt abgesetzt.
Container-Gehäuse
Die Kabinenlänge wird nach Anordnung der MS-Geräte und Transportbedingungen gefertigt, mit ISO-Eckbeschlägen und Gabelstaplertaschen. Die Kabine wird komplett angeliefert und vor Ort direkt abgesetzt.
Container-Gehäuse
Die Kabinenlänge wird nach Anordnung der MS-Geräte und Transportbedingungen gefertigt, mit ISO-Eckbeschlägen und Gabelstaplertaschen. Die Kabine wird komplett angeliefert und vor Ort direkt abgesetzt.
MS-Direktanschluss
Einspeisetrasse, MS-Zonierung und Schnittstellen für Warnkennzeichnung und Türverriegelung sind auf den Direktanschluss an die Mittelspannung ausgelegt. Einspeiseebene und Schutz nach Projekt.
Teilsystem-Einbau
Stromverteilung, Klimatisierung, Brandschutz, Sicherheit und Überwachung werden als Teilsysteme in der Kabine montiert und verkabelt. Die Schnittstellen folgen den Gerätedaten des Kunden.
Brandschutztechnik
Brandmeldezentrale, Rauch- und Wärmemelder sowie Ansteuerschnittstellen sind integriert; Löscheinrichtung und Rohrnetz werden projektbezogen montiert, außen an der Tür sitzt die Auslöseanzeige.
Aktive Klimatechnik
Klimageräte und Umluftventilatoren arbeiten zusammen, der Verflüssigersatz steht auf einem eigenen Geräteplatz am Stirnende. Die Kälteleistung folgt der vom Systemlieferanten angegebenen Wärmelast.
Drei Lieferstufen
Wählbar sind Leergehäuse, fertig integriertes Gehäuse und OEM/ODM-Fertigung unter Kundenmarke, passend zur eigenen Beschaffungs- und Integrationsaufteilung.
Product Details

Reihen von Gerätestützsockeln und Wartungsgang im Innenraum
Auf dem Kabinenboden sind Reihen von Stützsockeln passend zur Anordnung der MS-Geräte vorgesetzt und kraftschlüssig mit dem Bodenrahmen verbunden; Leistungsmodul- und Batterieschränke werden je nach gewähltem Typ darauf gesetzt. Gerätebereich, Verteilbereich und Wartungsgang sind getrennt, die Wartungsabstände folgen den Gerätedaten und der Türöffnungsrichtung. Über mehrreihige Wartungstüren in der Seitenwand ist jede Geräteflucht von vorn zugänglich.

Reihen von Gerätestützsockeln und Wartungsgang im Innenraum
Die Stützsockel sind als isolierende Bauteile ausgeführt und nach den Kriech- und Luftstrecken der MS-Geräte angeordnet, sodass zwischen aktiven Teilen, Kabinenwand und Gang definierte Abstände bleiben. Die Innenwand ist isolierend behandelt und gegen Kondensat aufgebaut; der MS-Bereich erhält Warnkennzeichnung und eine Schnittstelle für die Türverriegelung im Betrieb. Die konkreten Abstandsmaße ergeben sich aus Spannungsebene und Gerätedaten des Projekts.
An den vier Kabinenecken und im Gerätebereich sitzen Erdungsklemmplatten, die zusammen mit dem Erdungshauptleiter und den PE-Sammelpunkten der Geräte ein Potentialausgleichsnetz bilden; Türen, abnehmbare Bleche und Wanddurchführungen sind überbrückt. Die Klemmplatten bieten ausreichend Anschlussfläche und Schraubbild für den bauseitigen Erder. Auslegung des Anlagenerders und der Erdungswiderstand liegen bei der Projektseite.
In der Kabine sind Brandmeldezentrale, Rauch- und Wärmemelder sowie Ansteuerschnittstellen verbaut; Löscheinrichtung und Verteilrohrnetz werden projektbezogen montiert und verrohrt, die Leitungen laufen entlang der Decke und bleiben aus dem Wartungsgang heraus. Außen an der Tür sitzen Auslöseanzeige und optisch-akustischer Alarm. Melde-, Auslöse- und Ansteuersignale lassen sich zur Brandmelde- und Leittechnik der Anlage weiterführen.
Am Stirnende der Kabine bleibt ein eigener Geräteplatz frei, auf dem ein Verflüssigersatz mit zwei Axialventilatoren steht, mit Regenschutz und Freiraum für die Wartung. Zusammen mit den Verdampfern der Innenklimageräte und den Umluftventilatoren bildet er den Klimakreis. Die Kälteleistung wird nach der vom Systemlieferanten angegebenen Wärmelast ausgelegt; bei Hitze, hoher Luftfeuchte oder großer Höhe lässt sich größer dimensionieren oder redundant aufbauen.
Zu- und Abluftöffnungen erhalten auswaschbare Filtermatten und Regenschutzlamellen, Dachöffnungen bekommen Wetterhauben. Türen, Kabeleinführungen und Wanddurchführungen sind entsprechend der Schutzart abgedichtet, die Kabine wird nach IP54/IP55 ausgeführt. Für Küsten-, Staub- und salzhaltige Umgebungen lassen sich Filterklasse und Korrosionsschutz bis C5 anheben.
Delivery Scope Options
Leergehäuse (mit Geräte-Vorrüstung)
Scope 1Leergehäuse (mit Geräte-Vorrüstung)
Geliefert werden die Containerstruktur, die nach Anordnung vorgesetzten Stützsockel sowie die Vorrüstung für Einspeisung, Erdung und Teilsystem-Schnittstellen. Leistungsmodule, Batterien und MS-Schaltanlage stellt der Kunde bei oder beschafft sie separat. Passend für Projekte mit bereits festgelegtem Gerätekonzept oder eigener Beschaffung.
Scope Includes:
Leergehäuse (mit Geräte-Vorrüstung)
Scope 1Leergehäuse (mit Geräte-Vorrüstung)
Geliefert werden die Containerstruktur, die nach Anordnung vorgesetzten Stützsockel sowie die Vorrüstung für Einspeisung, Erdung und Teilsystem-Schnittstellen. Leistungsmodule, Batterien und MS-Schaltanlage stellt der Kunde bei oder beschafft sie separat. Passend für Projekte mit bereits festgelegtem Gerätekonzept oder eigener Beschaffung.
Scope Includes:
Technical Specifications
| Parameter | Specification |
|---|---|
| Bauform | Containerisiertes BESS-Gehäuse (Layout für MS-Direktanschluss) |
| Außenmaße | nach Geräteanordnung und Transportbedingungen gefertigt mm |
| Spannungsebene | 6 / 10 / 35 Direktanschluss Mittelspannung (Einspeiseebene projektbezogen) kV |
| Dach / Wand / Rahmen | Dach 2.0 verzinkt / Wand 1.6-2.0 Trapezblech / Dämmung 50 Steinwolle / Rahmen aus U-Profil und Vierkantrohr mm |
| Auslegungslebensdauer | 25 Jahre strukturelle Auslegungslebensdauer Jahre |
| Schutzart | IP54 / IP55 (bis IP65, je nach Ausführung) IEC 60529 |
| Korrosionsschutz | C3 / C4 / C5 (nach Umgebung gewählt) ISO 12944 |
| Innenaufteilung | MS-Gerätebereich / Verteilbereich / Wartungsgang je Anordnung (Aufteilung projektbezogen) |
| Isolierstützen und Abstände | Isolierende Stützsockel; Abstände nach Kriechstrecken der Geräte und Spannungsebene des Projekts |
| Erdung / Potentialausgleich | Erdungsklemmplatten, Erdungshauptleiter und PE-Potentialausgleich (Anlagenerder bauseits) IEC 60364 |
| Batterien / Leistungsmodule | Geräte des Kunden oder Integrators; Gehäuse übernimmt Tragung, Leitungsführung und Schnittstellen |
| AC-Schnittstelle | Einspeiseart, Phasenzahl, Frequenz und Grenze zur MS-Schaltanlage projektbezogen kV |
| Klimatisierung | Klimageräte + Zwangsbelüftung, Verflüssigersatz auf eigenem Geräteplatz am Stirnende (Leistung nach Wärmelast) kW |
| Brandschutzschnittstelle | Brandmeldezentrale, Rauch- und Wärmemelder sowie Ansteuerschnittstellen; Löscheinrichtung projektbezogen integriert NFPA 72 |
| Überwachung / EMS-Schnittstelle | BMS-Meldungen, EMS/SCADA-Anbindung und Fernüberwachungsschnittstellen (Daten und Betriebsverantwortung separat geregelt) IEC 62443 |
| Gewährleistung | 12 auf das Gehäuse (auf 24 erweiterbar, projektbezogen) Monate |
Produkt-FAQs
Der Unterschied liegt in der elektrischen Anordnung im Innenraum. Beim Direktanschluss werden die Leistungsmodule in Reihe geschaltet und direkt auf die Mittelspannungs-Sammelschiene geführt; der Innenraum ist damit ein MS-Umfeld unter Spannung. Entsprechend werden die Geräte mit größeren Kriech- und Luftstrecken angeordnet, isolierende Stützsockel sind vorgesetzt, Erdung und Potentialausgleich sind vollständiger ausgeführt, und der MS-Bereich erhält Warnkennzeichnung sowie eine Schnittstelle für die Türverriegelung im Betrieb. Ein niederspannungsseitiges Speichergehäuse stellt in diesen Punkten geringere Anforderungen.
Nein. Leistungsmodule, Batterien, BMS und MS-Schaltanlage sind Geräte, die der Kunde oder der Integrator auswählt. ETENZ richtet nach den Gerätedaten Montageplätze, Stützsockel, Leitungsführung und Schnittstellen ein; in der Stufe fertig integriertes Gehäuse lassen sich Beschaffung und Einbau im vereinbarten Projektumfang mit übernehmen. Kapazität, Wirkungsgrad und Sicherheitsverhalten der Geräte definiert der jeweilige Gerätelieferant.
Nach Geräteanordnung und Transportbedingungen. Zuerst entsteht aus Anzahl, Abmessungen und Wartungsabständen der Leistungsmodul- und Batterieschränke der Grundriss, daraus ergeben sich Kabinenlänge und Türkonzept: Mehrreihige Wartungstüren in der Seitenwand machen jede Geräteflucht von vorn zugänglich, am Stirnende bleibt der Platz für den Verflüssigersatz frei. Transporthöhe und -breite, Hebekonzept und Fundamentschnittstellen werden im selben Schritt festgelegt.
Die Abstände werden anhand Ihrer Gerätedaten und der Spannungsebene des Projekts angeordnet; zwischen aktiven Teilen, Kabinenwand und Wartungsgang bleibt Sicherheitsabstand, die Stützsockel sind als isolierende Bauteile ausgeführt. Für die Erdung sitzen an den vier Kabinenecken und im Gerätebereich Erdungsklemmplatten, im Innenraum verläuft ein Erdungshauptleiter, und Türen, abnehmbare Bleche sowie Wanddurchführungen sind über Potentialausgleichsbrücken angebunden. Auslegung des bauseitigen Erdungsnetzes und der Erdungswiderstand liegen bei der Projektseite.
Im Innenraum sind Brandmeldezentrale, Rauch- und Wärmemelder sowie Ansteuerschnittstellen verbaut; Löscheinrichtung und Verteilrohrnetz werden projektbezogen montiert, außen an der Tür sitzen Auslöseanzeige und optisch-akustischer Alarm. Melde-, Auslöse- und Ansteuersignale lassen sich zur Brandmelde- und Leittechnik der Anlage weiterführen. Auswahl der Löscheinrichtung und Auslösestrategie richten sich nach dem Brandschutzkonzept des Projekts und den örtlichen Vorschriften; die Prüfung auf Systemebene führt die Projektseite.
Der Standardaufbau kombiniert Klimageräte mit Zwangsbelüftung: Wandklimageräte und Umluftventilatoren führen die Wärme aus dem Gerätebereich ab, auf dem eigenen Geräteplatz am Stirnende steht der Verflüssigersatz, Zu- und Abluftöffnungen erhalten Filtermatten und Regenschutzlamellen. Die Kälteleistung wird nach der vom Systemlieferanten angegebenen Wärmelast ausgelegt; bei Hitze, hoher Luftfeuchte oder großer Höhe lässt sich größer dimensionieren oder mehrfach redundant aufbauen.
Ja. Kabine, Farbgebung, Typenschilder und Schnittstellenstandard lassen sich auf Ihre Marke ausrichten; bei Projekten über mehrere Standorte entstehen daraus einheitliche Kabinentypen und eine Schnittstellenbibliothek. Für ein Angebot hilfreich sind: Geräteliste mit Außenmaßen, Grundriss oder Abstandsvorgaben, Spannungsebene des Projekts, Art der Ein- und Ausführung, Aufstellbedingungen (Temperatur/Höhe/Korrosivität), Anforderungen an Brandschutz und Überwachung sowie Transport- und Hebebeschränkungen.
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