KYN61-40.5 metallgekapseltes ausfahrbares Schaltfeld

KYN61-40.5 metallgekapselte Schaltanlage

Für 35-kV-Umspannwerke und industrielle Einspeisungen: KYN61-40.5 ist die metallgekapselte ausfahrbare Schaltanlage von ETENZ für 40,5 kV, Bemessungsstrom 1250-2500 A und Bemessungsausschaltstrom 20-31,5 kA, als Standardkonfiguration lieferbar oder als Primärausrüstung in einem MS-Schaltanlagen-E-House eingebaut.

Schaltanlagen- und VerteilraumE-House für PrimärausrüstungStromverteilung für erneuerbare NetzanbindungCampus-Verteilraum

Kennwerte

40.5kV
Spannung
1250-2500A
Strom
20-31.5kA
Ausschaltstrom
IP4X
Schutzart

Produktmerkmale

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Klasse 40.5 kV

Die KYN61-40.5 von ETENZ ist das KYN-Mitglied für 40,5 kV, während die übrigen bei 24 kV und darunter enden. Der Bemessungsstrom reicht von 1250 bis 2500 A, Ausschaltstrom und Kurzzeitstrom für 4 s von 20 bis 31,5 kA — für Einspeisungen, Abgänge und Kupplungen eines 35-kV-Netzes.

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Klasse 40.5 kV

Die KYN61-40.5 von ETENZ ist das KYN-Mitglied für 40,5 kV, während die übrigen bei 24 kV und darunter enden. Der Bemessungsstrom reicht von 1250 bis 2500 A, Ausschaltstrom und Kurzzeitstrom für 4 s von 20 bis 31,5 kA — für Einspeisungen, Abgänge und Kupplungen eines 35-kV-Netzes.

Produktdetails

Vier Stellen nach dem Identitätssegment legen die Konfiguration eines einzelnen Feldes fest: Nummer des Primärschemas, Antriebskennung, Bemessungsstrom und Bemessungsausschaltstrom. Anfrage und Angebot werden auf diese vier bestätigt; der Schaltertyp gehört nicht dazu und ist gesondert anzugeben — er bestimmt die Feldtiefe.

Stellenweise Aufschlüsselung der Bezeichnung KYN61-40.5

Vier Räume — Schalterwagen-, Sammelschienen-, Kabel- sowie Relais- und Instrumentenraum — sind durch Metalltrennwände getrennt, jeder mit eigenem Druckentlastungskanal. Bei 40,5 kV wächst jeder Raum: Das Feld ist 1400 mm breit und 2800 mm hoch, das größte der Reihe, und die Raumgrößen bestimmen ihrerseits den Bedienraum vor dem Feld und den Ausfahrweg des Wagens. Das Gehäuse besteht aus Aluzink-Stahlblech, CNC-geformt und mit hochfesten Schrauben und Blindnietmuttern gefügt, Bauteile projektbezogen pulverbeschichtet oder verzinkt.

Die Feldtiefe gibt es in zwei Stufen, 2800 und 3000 mm, je nach Wagentyp: 2800 mm mit ausfahrbarem Vakuum-Leistungsschalterwagen ZN85-40.5 (3AV3), 3000 mm mit SF6-Schalterwagen der Reihen SF oder FP, während Breite 1400 mm und Höhe 2800 mm unverändert bleiben. Diese 200 mm sind in einem 35-kV-Schaltraum oft entscheidend: Die Tiefe muss Feld, Bedien- und Wartungsraum davor sowie den Ausfahrweg des Wagens zugleich aufnehmen, und eine Änderung nach Festlegung des Bauentwurfs ist teuer. Schaltertyp und Raummaße werden gemeinsam entschieden.

Der Primärkreis eines Abgangsfeldes führt von der Sammelschiene über die oberen Wagenkontakte, den Leistungsschalter, die unteren Wagenkontakte, die Stromwandler und den Erdungsschalter zum Kabelendverschluss; Einspeise-, Kuppel-, Mess- und Eigenbedarfsfelder ergänzen oder entfallen auf dieser Grundlage. Mit 1250 bis 2500 A Bemessungsstrom und 20 bis 31,5 kA Bemessungsausschalt- und 4-s-Kurzzeitstrom deckt der Typ Ein- und Abgänge sowie Kupplungen in 35-kV-Umspannwerken, die Hauptübergabestation eines großen Industrieparks und die Oberspannungsseite von Wind- und Solarparks ab. Abgangszahl, Kupplung und Unterteilung sowie Reservefelder werden bei der Planfreigabe festgelegt.

Zuführung oben mit Abgang oben, unten mit Abgang unten sowie gemischte Anordnungen sind möglich; die Richtung folgt der Art des Kabelendverschlusses und der Trassenführung vor Ort. Bei 40,5 kV sind Sammelschienenquerschnitt und Phasenabstand größer als bei einem 12-kV-Feld, sodass die Sammelschienenbrücke auf dem Dach samt Abstützungen entsprechend wächst und mit lichter Raumhöhe und Hebeweg gemeinsam zu rechnen ist. Kabelendverschlüsse, Sammelschienenverbindungen, Feldverbindungen und Erdungspunkte werden vor der Fertigung auf den Plänen festgelegt; vor Ort bleibt nur der Anschluss.

Schutzrelais, Messgeräte, Strom- und Spannungswandler sowie Hilfsversorgungen werden im Werk montiert, verdrahtet und kreisweise geprüft; alle Sekundärsignale laufen auf einer Klemmleiste zusammen, der mechanische und der elektrische Teil der Fehlbedienungsverriegelung entstehen parallel. Alles auf der Feldseite der Klemmleiste montiert und prüft ETENZ, alles jenseits davon — übergeordnete Überwachung, Stationsleittechnik und externe E/A — liegt auf Kundenseite; Schnittstellenart und Protokoll werden in der technischen Spezifikation vereinbart.

Lieferumfang und Abgrenzung

Alle drei Punkte gelten für jeden Auftrag: was geliefert wird, wie weit die Sekundärtechnik im Werk geht und welche Prüfaufzeichnungen und Unterlagen mit den Feldern übergeben werden.

Lieferung als Einzelfeld oder komplette Anlage

Die Felder werden einzeln oder als komplette Schaltanlage nach Bestellliste geliefert. Gehäuse, Hauptstromkreis und innere Verbindungen werden im Werk montiert und als komplette Felder versandt; wo Transportgrenzen es erfordern, wird die Anlage geteilt und die Stoßstelle vorab festgelegt. Sollen die Felder in einer vorgefertigten Station eintreffen, übernimmt die E-House-Linie Gehäuse, Innenaufbau und Feldbefestigung; die Schaltanlage wird als darin untergebrachtes Betriebsmittel geliefert.

Umfasst:
Einzelfeld oder komplette Anlage
Versand kompletter Felder und Teilungsstellen
Stoß- und Befestigungsschnittstelle
Lieferung in der Station über die E-House-Linie

Lieferung als Einzelfeld oder komplette Anlage

Die Felder werden einzeln oder als komplette Schaltanlage nach Bestellliste geliefert. Gehäuse, Hauptstromkreis und innere Verbindungen werden im Werk montiert und als komplette Felder versandt; wo Transportgrenzen es erfordern, wird die Anlage geteilt und die Stoßstelle vorab festgelegt. Sollen die Felder in einer vorgefertigten Station eintreffen, übernimmt die E-House-Linie Gehäuse, Innenaufbau und Feldbefestigung; die Schaltanlage wird als darin untergebrachtes Betriebsmittel geliefert.

Umfasst:
Einzelfeld oder komplette Anlage
Versand kompletter Felder und Teilungsstellen
Stoß- und Befestigungsschnittstelle
Lieferung in der Station über die E-House-Linie

Technische Daten

Produktform
Metallgekapselte AC-Schaltanlage, ausfahrbar, Innenraum
Typ
KYN61-40.5
Bemessungsspannung
40,5
kV
Bemessungsstrom
1250-2500
A
Bemessungsausschaltstrom
20 / 25 / 31,5
kA
Kurzzeitstrom (4 s)
20 / 25 / 31,5
kA
Stoßstrom
50 / 63 / 80
kA
Bemessungseinschaltstrom
50 / 63 / 80
kA
Stehwechselspannung 1 min (Phase / Erde)
95
kV
Stehwechselspannung 1 min (Trennstrecke)
118
kV
Blitzstoßspannung (Phase / Erde)
185
kV
Blitzstoßspannung (Trennstrecke)
215
kV
Hauptschaltertyp
Vakuum-Leistungsschalter ZN85-40.5 (3AV3) oder SF6-Schalter Reihen SF / FP
Isolierverfahren
Schrumpfisolierung, Epoxidbeschichtung
Gehäusewerkstoff und Fügung
Aluzink-Stahlblech, CNC-geformt, hochfeste Schrauben und Blindnietmuttern
Oberfläche der Bauteile
Pulverbeschichtung oder Verzinkung
Raumtrennung und Druckentlastung
Metalltrennwände, eigener Entlastungskanal je Raum
Schutzart
IP4X
Abmessungen (B x T x H)
1400 x 2800(3000) x 2800; Tiefe 3000 mit SF6-Wagen
mm

Produkt-FAQs

Das folgt der Netzspannung, nicht der Leistung. Ein Netz mit 35 kV Nennspannung verlangt 40,5-kV-Betriebsmittel, und KYN61-40.5 ist das Mitglied der Reihe, das diese Klasse abdeckt; die übrigen reichen höchstens bis 24 kV. Typische Einsatzorte sind Einspeisungen, Abgänge und Kupplungen eines 35-kV-Umspannwerks, die Hauptübergabestation eines großen Industrieparks und die Oberspannungsseite eines Wind- oder Solarparks. Liegt das Netz bei 10 kV und ist lediglich die Leistung hoch, ist das eine Frage des Bemessungsstroms und KYN28A-12 oder KYN550-12 passt besser.

Weil diese Strecke in einer ausfahrbaren Zelle allein halten muss. Ist der Wagen in Prüf- oder Trennstellung gefahren, steht die eine Seite unter Spannung und die andere nicht, und die Isolation ruht auf dieser Strecke. Wäre ihre Stehspannung gleich der gegen Erde, würde eine Schaltüberspannung zuerst die Trennstrecke durchschlagen und die Trennung wäre verloren. Die Norm setzt sie deshalb eine Stufe höher an: 118 kV gegen 95 kV bei Netzfrequenz und 215 kV gegen 185 kV beim Stoß. Das ist eine bauliche Forderung und keine freie Reserve, weshalb beide Wertepaare bei der Auswahl gemeinsam gelesen werden.

Die 3000-mm-Variante gehört zum SF6-Wagen, 2800 mm ist die Standardkonfiguration; die Tiefe ergibt sich also aus dem Schaltertyp und wird nicht frei vorgegeben. Entscheidend ist, zuerst die Bauseite zu prüfen: bei 1400 mm Breite und 2800 mm Höhe muss die Raumtiefe die Zelle, den Bedien- und Wartungsraum davor sowie den Ausfahrweg des Wagens zugleich aufnehmen, und genau das begrenzt bei 35-kV-Projekten zuerst. Senden Sie den Raumplan mit lichter Höhe, Kranweg und Transporthöhenbegrenzung, dann lässt sich die Tiefe bereits im Angebot festlegen.

Das ist der Bereich dieses Typs: 1250 bis 2500 A. Bei 40,5 kV ist der Strom für dieselbe Leistung niedriger als in einem 10-kV-Netz, sodass 2500 A bereits einer erheblichen Leistung entspricht und der Bereich übliche Projekte abdeckt. Verlangt ein Abgang tatsächlich mehr, wird daraus eine Neuberechnung von Sammelschiene und Zelle — senden Sie Abgangsleistung und Netzdaten mit der Anfrage.

Die Funktionsräume sind durch Metalltrennwände gegeneinander geschlossen, und jeder besitzt einen eigenen Druckentlastungskanal — auf die Eigenständigkeit kommt es an: Entsteht in einem Raum Fehlerdruck, wird er über dessen eigenen Kanal abgeführt und läuft nicht durch die Nachbarräume. Das Gehäuse selbst besteht aus Aluzink-Stahlblech, CNC-geformt und anschließend mit hochfesten Schrauben und Muttern sowie Blindnietmuttern gefügt, die Bauteile projektbezogen pulverbeschichtet oder verzinkt. Dies beschreibt die Gehäusekonstruktion; die Seite trifft keine Aussage zu Prüf- oder Klassifizierungsstatus.

Drei Angaben ergeben ein Vorkonzept: einpoliges Schema, Netznennspannung und Bemessungsstrom sowie die Kurzschlussleistung. Für ein vertragsreifes Angebot kommen hinzu: Zellenzahl mit jeweiligem Hauptschema, Art und Spannung der Steuerversorgung, Anforderungen an Messung und Schutz, Kabeleinführung und Kabelquerschnitte, Kommunikationsschnittstellen, Raummaße samt Tiefenbegrenzung sowie Normen und Dokumentenliste des Zielmarkts.

Ja. Die Schaltanlage wird als Ausrüstung geliefert, ein MS-Schaltanlagen-E-House oder Stromversorgungsmodul dagegen als Gehäuse — Ersteres ist das Feld selbst, Letzteres umfasst Gehäuse, Geräteaufstellung, Hilfssysteme und Schnittstellenintegration. Eine 40,5-kV-Anlage ist groß, weshalb Aufstellung im Modul, Wartungsraum und Wagenweg bereits bei der Modulauslegung berechnet werden. Geht die KYN61-40.5 als Primärausrüstung hinein, arbeitet ETENZ all das aus, und die Liefergrenze wird im Vertrag einmalig festgelegt.

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