Er nimmt die Stromrichterventile einer Anlage auf, die netzbildende Umrichter mit Superkondensatoren kombiniert. Die Ventile werden häufig wassergekühlt. Das E-House bietet Schutz, Einbauraum und die Betriebsumgebung für die Ventile: Klimatisierung, Luftaustausch, Gaslöschung und Brenngasüberwachung sowie vorbereitete Kühlwasser-, Kabel- und Erdungsschnittstellen. Kühlaggregate sowie Schutz- und Steuerschränke befinden sich üblicherweise in einem separaten E-House für Schutz, Steuerung und Wasserkühlung.





E-House für Ventile netzbildender STATCOM
Für Gerätehersteller und Projektträger: Ventilcontainer mit werkseitig integrierten Nebenanlagen, von der Rohbau-Lieferung bis zur OEM/ODM Handelsmarke.
Kennwerte
Produktmerkmale
Zwei Containerlängen
Eingangs- und Ausgangsventile erhalten getrennte Container mit 12 m und 14,48 m Länge; seitliche Gerätetüren ermöglichen den abschnittsweisen Einbau und Zugang.
Zwei Containerlängen
Eingangs- und Ausgangsventile erhalten getrennte Container mit 12 m und 14,48 m Länge; seitliche Gerätetüren ermöglichen den abschnittsweisen Einbau und Zugang.
Kühlwasseranschluss
Vorbereitete Wanddurchführungen mit Abdeckungen und Dichtungen verbinden die Ventilkühlung mit dem separaten Kühlmodul; interne Leitungen sind im Ausbauumfang möglich.
Gaslöschung ab Werk
Die Heptafluorpropan-Gaslöschung umfasst einen von außen zugänglichen Flaschenraum, Deckenrohrnetz, Auslöseanzeigen und werkseitig verdrahtete Steuerung.
Gasüberwachung
Verteilte explosionsgeschützte Brenngasdetektoren melden Vor- und Hauptalarm an eine von außen zugängliche Gaswarnzentrale.
Klima und Abluft
Je zwei Industrieklimageräte an den Stirnseiten regeln die Raumtemperatur, während obere und untere Abluftventilatoren mit den Zuluftgittern den Luftaustausch übernehmen.
Zugang von außen
Separate Außentüren zu Löschsteuerung, Hilfsverteilung und Flaschenraum erlauben Kontrollen und Brandschutzbedienung bei geschlossenem, unter Spannung stehendem Ventilraum.
Produktdetails

Paarweise angeordnete Gerätetüren an der Längsseite ermöglichen den abschnittsweisen Einbau und die Wartung der Ventile. Der durchgehende Innenraum hat einen Boden aus Riffelstahlblech; Kabel- und Montageöffnungen folgen dem Ventilaufstellungsplan. Axialventilatoren oben und unten an den Türpfosten bilden getrennte Abluftwege. Löschrohrnetz und Kabelkanäle für die Beleuchtung verlaufen längs unter der Decke.

Die Heptafluorpropan-Flaschen stehen in einem separaten Raum an der Stirnseite. Die Außentür macht Manometer und Auslöseeinrichtungen zugänglich, ohne den Ventilraum zu betreten. Elektromagnetisch betätigte Flaschenventile sind über flexible Edelstahlschläuche an das Deckenrohrnetz angeschlossen. Die Löschmittelmenge richtet sich nach dem Schutzraumvolumen und der Auslegungskonzentration.
Rote Löschleitungen mit Fließrichtungskennzeichnung verlaufen unter der Decke. Ein T-Stück führt über einen flexiblen Edelstahlschlauch zum darunterliegenden Flaschenraum. Düsen, Druckentlastungsöffnungen und Raumabdichtung werden nach der Löschanlagenplanung angeordnet. Über dem Eingang befinden sich akustische und optische Auslöseanzeigen.
Nummerierte explosionsgeschützte Brenngasdetektoren sitzen an mehreren Positionen auf Halterungen an den Türrahmen. Sie zeigen die Konzentration in %LEL an und haben eine Voralarm- und eine Hauptalarmschwelle. Die Signale gehen an die Gaswarnzentrale im von außen zugänglichen Brandschutzraum. Auch die Notbeleuchtung verwendet explosionsgeschützte Leuchten.
Brandmelde- und Löschsteuerzentrale, Gaswarnzentrale und Brandschutzmodulkasten sind in einem seitlichen Raum mit eigener Außentür zusammengefasst. Sein Zugang ist von den Hochspannungstüren getrennt, die während des Betriebs geschlossen bleiben müssen. Alarmkontrolle und Bedienung der Gaslöschanlage erfolgen außerhalb des Ventilraums.
An jeder Stirnwand sind zwei wandmontierte Industrieklimageräte angebracht, ausgewählt nach der Wärmelast von Ventilen und Nebenanlagen. An der Zuluftseite liegt zwischen den Klimageräten ein Lüftungsgitter für den Luftwechsel mit den Abluftventilatoren. Kondensatleitungen führen bis zum Boden.
Lieferumfang-Optionen
Rohbau-Lieferung (Schnittstellen vorgesehen)
Umfang 1Rohbau-Lieferung (Schnittstellen vorgesehen)
Der Container wird nach dem Ventilaufstellungsplan gefertigt. Seitliche Gerätetüren, Flaschenraum, von außen zugängliche Steuerräume sowie Kühlwasserdurchführungen mit Abdeckungen sind für den anschließenden Ausbau vorbereitet.
Umfang enthält:
Technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Produkttyp | Ventilcontainer für netzbildende STATCOM / E-House |
| Aufgenommene Geräte | Wassergekühlte Stromrichterventile für netzbildende STATCOM; Kühlaggregate sowie Schutz- und Steuerschränke üblicherweise in einem separaten E-House |
| Ausgangsventilcontainer | 14,48 × 3 × 3,7 (L × B × H); 8 seitliche Gerätetürflügel; für Anlagen der 60 Mvar-Klasse (Projektbeispiel) m |
| Eingangsventilcontainer | 12 × 3 × 3,7 (L × B × H); für Anlagen der 60 Mvar-Klasse (Projektbeispiel) m |
| Auslegungslebensdauer | 25 Jahre · ASCE 7 |
| Schutzart | IP54 / IP55 IEC 60529 |
| Korrosionsschutz | C3 / C4 / C5 ISO 12944 |
| Bleche und Dämmung | Dach: 2,0 verzinktes Stahlblech; Wände: 1,6–2,0 profiliertes Stahlblech; Steinwoll-Sandwichdämmung: 50 mm |
| Klimatisierung | Industrieklimageräte + obere und untere Abluft + Zuluftgitter, Auswahl nach Wärmelast |
| Ventilkühlschnittstellen | Wanddurchführungen und Abdeckplatten; interne Leitungen und Halterungen nach Integrationsumfang |
| Brandschutz | Heptafluorpropan-Gaslöschung mit separatem Flaschenraum, Deckenrohrnetz und Auslöseanzeigen; Branderkennung, Alarmierung und Verknüpfungen |
| Brenngasdetektion | Verteilte explosionsgeschützte Detektoren mit %LEL-Anzeige, Voralarm und Hauptalarm |
| Elektrische Schnittstellen | Beleuchtung einschließlich explosionsgeschützter Notleuchten / Steckdosen / Erdung / Hilfsverteilung / Signale IEC 60445 |
| Betriebstemperatur | Typisch −40 ~ +55 (konfigurierbar) ℃ · IEC 60721-3 |
| Aufstellungshöhe | ≤ 4000 (mit Leistungsreduzierung) m |
| Werksprüfungen | Endkontrolle sowie Einschalt-, Verriegelungs- und Funktionsprüfungen; Prüfungen mit Kundenbegleitung optional |
| Garantie | 12 (projektabhängig auf 24 verlängerbar) Monate |
Produkt-FAQs
Die Ausrüstung bestimmt den Aufbau. Herkömmliche netzfolgende STATCOM stellen Blindleistung in Abhängigkeit von der Netzspannung bereit. Die hier beschriebene Anlage kombiniert netzbildende Umrichter mit Superkondensatoren und meist wassergekühlten Ventilen. Eingangs- und Ausgangsventile erhalten üblicherweise getrennte Container mit Heptafluorpropan-Gaslöschung, Brenngasdetektion, oberer und unterer Abluft sowie Kühlwasserdurchführungen. Kühlaggregate und Schutz- und Steuerschränke sind separat untergebracht. Abmessungen, Tragfähigkeit und Schnittstellen folgen den jeweiligen Gerätezeichnungen. ETENZ fertigt beide Varianten; der herkömmliche Container ist auf der Produktseite STATCOM E-House beschrieben.
Die Leitungen führen durch abgedeckte und abgedichtete Wanddurchführungen zum separaten E-House für Schutz, Steuerung und Wasserkühlung. Bei Rohbau-Lieferung sind Durchführungen, Abdeckplatten und Halterungspositionen vorbereitet. Ab Subsystem-Integration werden interne Leitungen und Halterungen im Container montiert. Rohrdurchmesser, Leitungsführung und Anschlusspositionen folgen den Kühlungsunterlagen des Geräteherstellers.
Ja, ab der Lieferstufe Subsystem-Integration. Die Heptafluorpropan-Flaschen stehen im separaten Stirnraum; Deckenrohrnetz, akustische und optische Auslöseanzeigen am Eingang sowie Löschsteuerzentrale werden im Werk montiert und verdrahtet. Die Löschmittelmenge richtet sich nach Schutzraumvolumen und Auslegungskonzentration. Verteilte explosionsgeschützte Brenngasdetektoren sind an eine von außen zugängliche Gaswarnzentrale angeschlossen. Die brandschutztechnische Abnahme vor Ort erfolgt nach den Anforderungen am Projektstandort.
Ja. Die Länge folgt der Ventilanordnung; Breite, Höhe sowie Anzahl und Position der Türen richten sich nach Gerätezeichnungen und Transportbedingungen. Der Ausgangsventilcontainer misst 14,48 × 3 × 3,7 m und hat 8 seitliche Gerätetürflügel, der Eingangsventilcontainer misst 12 × 3 × 3,7 m. Bodenöffnungen, Anschlagpunkte und Erdungspunkte werden ebenfalls nach den Gerätezeichnungen vorbereitet.
Benötigt werden Ventilaufstellungsplan und Gewicht, Eingangs- und Ausgangsanschlüsse, Kabelwege, Kühlart und Kühlwasserschnittstellen, Anforderungen an Gaslöschung und Brenngasdetektion, Standortklima und Korrosionsschutz sowie die gewünschte Lieferstufe. Vorhandene Containerspezifikationen oder Gerätezeichnungen können direkt als Angebotsgrundlage dienen.
Die Lieferzeit beginnt mit der Zeichnungsfreigabe und hängt von Containeranzahl, Integrationsumfang, Beschichtungssystem und etwaigen Prüfungen mit Kundenbegleitung ab. Containerfertigung und Beschaffung der Brandschutz- und Klimakomponenten laufen parallel. Der Liefertermin wird vertraglich vereinbart.
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