Zweikreis-Dachaufbau-Chiller: 12 Dachventilatoren in zwei Reihen, seitliche Ansauggitter, Anschlüsse an einem Ende
ISO 14001
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ISO 9001
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Dachaufbau-Chiller für BESS (40 kW / 40+30 kW)

Für BESS-Integratoren und Containerbauer: Das Gerät sitzt auf dem Dach und hält den Innenraum frei; ein Zweikreis-Chiller kühlt Batterien und PCS zugleich.

Batterie-EnergiespeicherstationGehäuse für Hochdichte-RechentechnikStandortkühlung und Sicherheitsunterstützung

Kennwerte

40 / 40+30kW
Kälteleistung
Auf dem Dach
Montage
-30 bis +55°C
Umgebung
≈ 700kg
Gewicht

Produktmerkmale

Auf dem Dach

Das ganze Gerät steht außen auf dem Dach: Weder Innenraum noch Stirnwände geben Fläche an die Kühlung ab – sie bleibt frei für Batterieracks, PCS und Verteilung.

Produktdetails

Das 40+30-⁠kW-Modell enthält zwei unabhängige R32-Kältekreise mit je 2400 g Füllmenge, einen für die Batterieseite und einen für die PCS-Seite. Bei 45 °C Umgebung liefert die Batterieseite 18 °C Vorlauf mit 240 L/min @ 140 kPa für 40 kW Nennleistung, die PCS-Seite 55 °C mit 70 L/min @ 80 kPa für 30 kW. Beide Pumpen sind per PWM drehzahlgeregelt, die Drehzahl gibt das BMS vor. Die Kreise haben unterschiedliche Anschlussgrößen – Schnellspannanschluss Φ64 auf der Batterieseite, Φ50,5 auf der PCS-Seite –, sodass bauseitige Leitungen nicht vertauscht werden können.

Prinzipschema des Zweikreis-Chillers: ein Gerät versorgt Batteriekreis und PCS-Kreis getrennt

Zwei Kältekreise, zwei Vorläufe: 18 °C zur Batterieseite, 55 °C zur PCS-Seite

Beide Seiten des Geräts sind Ansauggitter, auf der Oberseite sitzen Axialventilatoren – 7 beim 40-⁠kW-Modell, 12 beim 40+30-⁠kW-Modell. Die Luft tritt seitlich ein, strömt durch die Verflüssiger und wird von den Ventilatoren nach oben ausgeblasen. Auf dem Dach bleibt der Raum vor beiden Ansaugseiten frei, nicht direkt an Sonnendach, Kabeltrasse oder Nachbargeräten; stehen mehrere Container in einer Reihe, richtet sich ihr Abstand zugleich nach der Ansaugluft und dem Wartungszugang. Ventilator-Schutzgitter und Seitengitter werden alle zwei Monate mit Druckluft ausgeblasen.

Das Gerät belegt 2506 × 1842 mm und wiegt rund 700 kg; laut Maßzeichnung des 40-⁠kW-Modells wird der Grundrahmen über 20 Langlöcher Φ10 mit der Montagefläche verschraubt. Auf einem 20-⁠ft-BESS-Container bleibt es innerhalb der Dachfläche, mit Platz ringsum für Kabelwege und Wartung. In der Konstruktionsphase des Containers legt ETENZ die Montageträger auf dem Dach nach Gewicht und Lochbild aus und zeichnet die Verbindung von Dach und Trägern, die Lage der Dachdurchführungen und deren Abdichtung in denselben Plänen, sodass der Chiller im Werk mit dem Container montiert und geprüft werden kann.

Alle Anschlüsse liegen an einem Ende. Das 40-⁠kW-Modell hat je einen Schnellspannanschluss Φ64 für Vor- und Rücklauf sowie einen Füllanschluss CQC14; das 40+30-⁠kW-Modell hat Φ64 auf der Batterieseite und Φ50,5 auf der PCS-Seite. Im außen liegenden Klemmenkasten sitzen drei Klemmengruppen: 380-⁠V-Drehstromeinspeisung, Inbetriebnahme-Ausgang und RS485-Kommunikationsausgang. Das Zweikreismodell nimmt bei Volllast 38 A auf und wird mit einem vierpoligen 50-⁠A-Leitungsschutzschalter abgesichert, Einspeisung über 10-⁠mm²-Einzeladern mit gleich starkem Schutzleiter. Die Hilfsverteilung des Containers hält diesen Abgang vor; die Rohrleitungen gehen an der Dachdurchführung in den Container und weiter zu den Verteilern der Batterieracks und den Kühlanschlüssen des PCS.

Geregelt wird auf die Vorlauftemperatur: Die Batterieseite steht ab Werk auf 18 °C, lässt sich zwischen 15 und 35 °C einstellen und wird auf ±1 °C gehalten. Im Normalbetrieb folgt das Gerät den BMS-Befehlen und schaltet bei Kommunikationsausfall auf lokalen Automatikbetrieb. Bei Kühlbedarf laufen Verdichter und Pumpe, bei Heizbedarf Pumpe und Elektroheizung mit 12 kW; ohne Bedarf oder auf einen Eigenzirkulationsbefehl des BMS läuft die Pumpe mit niedriger Drehzahl weiter. Kühlen hat Vorrang vor Heizen, beide laufen nie gleichzeitig, der Wechsel ist zeitverzögert. Beim 40+30-⁠kW-Modell beginnt der 8-⁠l-Vorratsbehälter nachzufüllen, wenn der Rücklaufdruck unter 0,3 bar fällt, und stoppt bei 0,8 bar oder niedrigem Füllstand.

Gleiche Stellfläche wie das Zweikreismodell, 269 mm hoch und mit nur einem Kühlmittelkreis – passend für Container, deren PCS luftgekühlt ist und in denen nur die Batterien Flüssigkeitskühlung brauchen. Bei 45 °C Umgebung liefert es 18 °C Vorlauf für 40 kW Kälteleistung, mit mehr als 240 L/min Volumenstrom, mehr als 20 m externer Förderhöhe und einem Kälte-COP über 1,8. Die elektrischen Bauteile sind in IP56 ausgeführt, die Korrosivitätskategorie ist C4-⁠M; über 2000 m wird die Leistung je weitere 1000 m um 3 % reduziert, bis 4000 m.

Lieferumfang-Optionen

Umfang 1

Gerätelieferung

Das Modell wird nach Wärmelast, Vorlauftemperatur und Volumenstrom von Batterie- und PCS-Seite ausgewählt und komplett geliefert – mit Maß- und Anschlusszeichnung, Beschreibung des Kommunikationsprotokolls, Werksprüfbericht und Konformitätserklärung.

Umfang enthält:

Maß- und Anschlusszeichnung
Kommunikationsprotokoll
Werksprüfbericht

Technischer Vergleich

Detaillierter Vergleich der technischen Daten als Hilfe bei der Wahl der passenden Ausführung

Kühlmittelkreise
Ein Kreis
Nennkälteleistung
40 (Vorlauf 18 °C, Umgebung 45 °C)
kW
Nennleistungsaufnahme Kühlen
—
kW
Kälte-COP
> 1,8
Nennheizleistung
12
kW
Vorlauftemperatur
15–⁠35, Genauigkeit ±1
°C
Volumenstrom
> 240
L/min
Externe Förderhöhe
> 20
m
Kühlmittel
Wasser-Ethylenglykol 50 %
Wasseranschlüsse
Schnellspannanschluss Φ64 × 2, Füllanschluss CQC14
Spannungsversorgung
Drehstrom 380 V ±10 %, 50/60 Hz
Umgebungstemperatur im Betrieb
-30 bis +55
°C
Aufstellhöhe
≤ 4000 (über 2000 m je 1000 m 3 % Leistungsminderung)
m
Dachventilatoren
7
Stück
Schallpegel
≤ 85
dB(A)
Schutzart
Elektrische Bauteile IP56
IEC 60529
Korrosivitätskategorie
C4-⁠M
ISO 12944
Kältemittel
R32
Kommunikation
RS485 (CAN optional)
Stellfläche (L × B)
2506 × 1842
mm
Gerätehöhe
269
mm
Gewicht
< 700
kg
Oberfläche
RAL 9010 Feinstruktur

Produkt-FAQs

Ein Dachgerät belegt keinen Innenraum und braucht keinen großen Ausschnitt in der Stirnwand; es passt zu Containern, deren Länge für Batterieracks reserviert ist oder deren Stirnwände Türen oder Wartungszugänge tragen. Dafür trägt das Dach die Last des Geräts und die Gesamthöhe des Containers steigt. Ein Stirnwandgerät lässt die Außenhöhe unverändert und vereinfacht den Transport. Beide lassen sich zusammen mit dem Container planen; die Wahl folgt der Innenaufteilung und dem Transportweg.

Mit montiertem Chiller ist der Container höher als ein Standardcontainer und lässt sich auf See nicht mehr als Standardbox buchen. Zwei Wege sind üblich: Der Chiller wird separat verpackt, reist mit dem Container und wird vor Ort aufgesetzt, oder der komplette Container fährt als Übermaß-Ladung. Der Weg wird in der Vertragsphase passend zur Transportroute des Projekts festgelegt.

Für Systeme, in denen Batterien und PCS flüssigkeitsgekühlt im selben Container stehen; Nennleistung und Vorlauftemperatur beider Kreise stehen in der Spezifikationstabelle. Ist der PCS luftgekühlt, passt das 40-⁠kW-Einkreismodell besser.

Ja. Bei niedrigen Temperaturen erwärmt die Elektroheizung das Kühlmittel, ein Wasser-Glykol-Gemisch; die untere Grenze der Umgebungstemperatur steht in der Spezifikationstabelle.

Ja. Oberhalb von 2000 m wird das Gerät mit Leistungsminderung ausgelegt; maximale Aufstellhöhe und Minderungsrate stehen in der Spezifikationstabelle.

Vor- und Rücklauf gehen durch das Dach zum Hauptverteiler im Container; von dort führen Verteiler und Schläuche mit Schnellkupplungen zu jedem Batteriepack. Die Kühlplatten sitzen in den Packs und kommen mit ihnen; Verteiler, Schläuche und Schnellkupplungen können im Projektumfang mitgeliefert werden.

Das Gerät kommuniziert über RS485 (CAN vorbereitet), das 40+30-⁠kW-Modell stellt seine Betriebsart über Modbus ein. Temperatursollwert, Betriebsartwechsel und Pumpendrehzahl können vom BMS vorgegeben werden; bei Kommunikationsausfall schaltet das Gerät auf lokale Regelung. Die Datenpunktliste wird projektbezogen abgestimmt.

Er lässt sich als Kältequelle für ein flüssigkeitsgekühltes Rechenmodul prüfen: Ausgelegt wird nach der von den Servern geforderten Vorlauftemperatur, der Wärmelast und der Redundanz; der einstellbare Vorlaufbereich steht in der Spezifikationstabelle. Vertragen die Server höhere Vorlauftemperaturen und erlaubt das Klima freie Kühlung, ist ein Trockenkühler oft die bessere Wahl.

Wärmelast von Batterie- und PCS-Seite, geforderte Vorlauftemperatur und Volumenstrom, Höchst- und Tiefsttemperatur sowie Höhe des Standorts, Spannungsversorgung (380 V, 50 Hz oder 60 Hz), Kommunikationsprotokoll, Farbe und Korrosivitätskategorie, Stückzahl und ob der Chiller einzeln oder in den BESS-Container integriert geliefert wird.

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